stereotec Playlist fürs Homeoffice
„Guter Sound ist Balsam für die Seele und hat eine heilsame Wirkung!“ hat kürzlich ein befreundeter Konkurrent gesagt (herzliche Grüsse nach Basel). Das ist doch genau das, was wir jetzt alle brauchen.
Deshalb habe ich heute die staatlich verordnete Auszeit auf dem Balkon genutzt und für Sie eine kleine stereotec Playlist fürs Homeoffice zusammengestellt. Voilà:
http://open.qobuz.com/playlist/2835984
Beginnen wir mit dem Emil Brandqvist Trio rund um den schwedischen Schlagzeuger. Ich habe den Titelsong aus dem neuen Album „Entering the Woods“ ausgwählt. Das Album, das so etwas wie den skandinavischen Idealklang verkörpert, erinnert an Vorbilder wie Tingvall Trio oder e.s.t.
Der nächste Song „Single Mother“ könnte gut ebenfalls aus Skandinavien stammen. Tut er aber nicht. Er ist von Oded Tzur aus Israel. Er spielt zusammen mit Petros Klampanis, einem Jazz-Musik aus Griechenland, von dem auch das nächste Stück „Irrationality“ stammt.
Wechseln wir zum Label „Erased Tapes“. shArds hat mit dem Debut-Album „Find Sound“ letztes Jahr ein tolles Album hingelegt. shArds ist eine londoner Vocal-Gruppe, die bisher mit Nils Frahm gearbeitet hat. Darum geht’s gleich mit zwei Songs weiter mit diesem Berliner Klangkünstler (ein Blick in die Gesamtwerke lohnt sich). Wir hören „Ambre“ aus dem Album Wintermusik und dem vermutlich bestens bekannten „A Place“ aus All Melody.
Bevor wir das Label wechseln, hören wir noch einen Titel von Anne Müller. Die Cellistin stammt wie Nils Frahm aus Berlin und wir hören „Being Anne“ aus dem neuen Album „Heliopause“.
Wechseln wir nun zum Label „Ninja Tune“, das den unseren Kunden vermutlich bekannten „Fink“ unter Vertrag hat. Aber neben Fink eben auch Cinematic Orchestra. Wir hören eine Live-Aufnahme von „Breathe“. Wer die Chance hat, das Cinamatic Orchestra ein mal live zu erleben – unbedingt hingehen!
Unbedingt hingehen, muss man auch zu Chilly Gonzales. Ein „Sample“ wie das abgeht, hören Sie vom Konzert in der Massey Hall. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Gesamtwerke, die von Klassik bis zu Rap reichen.
„Jubilee Street“ von Nick Cave & The Bad Seeds erinnert mich irgendwie an den letzten Sommer, was gut zum heutigen Wetter passt. Deshalb musste der Song einfach noch rein.
Und muss jetzt unbedingt noch ein „Requiem“ rein? Ja, es muss. Denn es stammt aus dem neuen Album von Charles Lloyd. Was er mit seinen 82 Jahren abliefert, ist schlicht gewaltig.
Also, bleiben Sie zuhause. Bleiben Sie gesund. Und geniessen Sie Musik.
PS. Haben Sie Empfehlungen oder eine Playlist, die Sie mit unseren Lesern teilen möchten? Dann bitte einfach in die Kommentare unten reinschreiben.
