Test: NAD M12 & M22 in audio

In der aktuellen Audio begeistert sich der Chef-Redaktor höchstpersönlich über die neue Masters-Serie von NAD. Wir haben hier den Auszug des hervorragenden Tests für Sie:
„Heraus kommt ein Verstärker, der mit blitzschnellem Antritt, üppigem Grössenmassstab und herrlich freiem, ungebremstem Hochton auf Anhieb begeistert. Auch und gerade Leute, die bislang mit Schaltverstärkern Probleme hatten, sollten sich den NAD anhören – ruhig an schwierig anzutreibenden, hochauflösenden Boxen…
… mit köstlichem Mittelton voller Lebendigkeit und beinahe betastbarer Substanz. Mit einem Bass, der Autorität und Agilität völlig mühelos vereinte, dem man jederzeit in tiefste Subsonik-Höhlen folgen konnte, ohne sich auch nur bücken zu müssen. Die grösste Überraschung war aber die klare, unaufdringliche Durchzeichnung in den Höhen: wo einfachere Class-D-Verstärker gerne müde und unmotiviert vor sich hin zimbeln, öffnete sich über den NAD ein realistisches Mini-Universum, das die Musik nicht einfach nur hell machte, sondern ihr Spannung und Realismus verlieh.
Am Anfang des neuen Mark-Knopfler-Albums „Tracker“, wenn Ian Thomas im Hintergrund leise den 5/4-Takt anzählt, kam dieses „aaa-one..two..“ so echt aus einem virtuellen Raum zwei Meter hinter der Boxenebene, dass man den Drummer dort live, in Farbe und 3D zu sehen glaubte.“
„Fazit
Mit dem dringend empfehlenswerten Bluesound-Streaming-Modul bilden M12 und M22 ein Komplett-System von fabelhafter Qualität, mit riesiger Vielseitigkeit und perfekten Praxiseigenschaften. Vor allem die Endstufe M22 beweist zudem, dass NAD sein von den kleineren Modellen gewohntes, exzellentes Preis-Leistungsverhältnis nun auch in deutlich höhere Klassen transportieren kann. Für CHF 3990.- findet sich kaum eine bessere Endstufe.“